# 11. Dezember 2014

LINGNER.COM realisiert Corporate Imagefilm für Weltmarktführer WIKA

Vom Familienunternehmen zum Weltmarktführer – die Unternehmensgruppe WIKA, führender Spezialist für industrielle Messtechnik, gibt es seit 1946. Heute arbeiten 7.900 Menschen an den Standorten in über 40 Ländern.

Seit mehreren Jahren berät LINGNER.COM das Unternehmen in vielen Bereichen und setzt erfolgreich Projekte um, etwa im Employer Branding und in der Filmproduktion. In dieser Zeit sind eine gute Partnerschaft sowie mehrere Imagefilme für verschiedene Geschäftsbereiche entstanden. Mit dem Corporate Imagefilm ist jetzt ein weiterer Film online. Er gilt für alle WIKA-Standorte weltweit.

 

 

Unser Kollege Christian Laurin (C.L.) hatte als Produzent das Filmprojekt von Anfang bis Ende im Blick. Im Interview mit Redakteurin Isabelle Müller (I.M) spricht er von einer Mammut-Aufgabe, der Liebe zum Detail und verlorenen Milchzähnen.

LINGNER.COM realisiert Corporate Imagefilm für Weltmarktführer WIKA

I.M.: Christian, was ist das Besondere am neuen Imagefilm?

C.L.: Da es sich diesmal um den übergreifenden Unternehmensfilm handelt, der international viel Aufmerksamkeit erhält, ist uns diese Produktion natürlich besonders wichtig. Es war für uns eines der aufwendigsten und spannendsten WIKA-Projekte. Dazu kommt: Einer unserer Hauptdarsteller war diesmal ein kleiner Junge. Mit Kindern zu arbeiten ist eine spannende und schöne Aufgabe, bei der es so schnell nicht langweilig wird.

I.M.: Wie habt ihr es geschafft, das Thema industrielle Messtechnik greifbar zu machen?

C.L.: Uns war von vornherein klar, dass ein klassischer Imagefilm für ein Unternehmen wie WIKA nicht infrage kommt. Vielmehr wollen wir eine Geschichte erzählen, die den Zuschauer berührt, neugierig macht. Die Einstiegszene (ein kleiner Junge spielt im Sandkasten, Anm. d. Red.) im Storytelling ist daher bewusst emotional gewählt. Man bemerkt im ersten Moment gar nicht, dass es sich um einen Imagefilm handelt. Der Junge ist dabei der rote Faden der Erzählung.

I.M.: Was ist die Idee hinter der Geschichte?

C.L.: Zu Beginn sieht man einen Jungen, der im Sandkasten mit Bagger und Wasserspielzeug spielt. So hat auch bei WIKA vor fast 70 Jahren auch alles klein angefangen, mit den eigenen Händen, mit Neugierde. Dann nimmt der Vater – übrigens ein “echter” WIKA-Mitarbeiter – den Jungen mit in das WIKA-Firmengebäude, wo er die verschiedenen Geschäftsbereiche mit Kindesaugen für sich entdeckt. Uns war wichtig, durch eine exakte Komposition von Szenen und Bildern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was WIKA ausmacht. Wir wollten Qualität, Zuverlässigkeit und Kundennähe vermitteln.

I.M.: Wie läuft denn die Planung und Umsetzung eines solchen Filmprojekts ab?

C.L. Die Idee zum Film haben wir im LINGNER-Team im Frühjahr 2014 entwickelt und WIKA vorgestellt. Danach haben wir das Feinkonzept erstellt, das Drehbuch geschrieben, die Drehorte gesichtet und Schauspieler gecastet. An den drei Drehtagen, die wir mit unserem Partner “kunststoff – die filmmacher“ erfolgreich gestaltet haben, musste am Set alles perfekt ineinander greifen.

Deshalb ist die Planung im Vorfeld eine Mammut-Aufgabe: Dreh-, Zeit- und Floorplan, Produktionsteam, Requisiten, Statisten, technische Ausstattung, und so weiter… Ist der Film im Kasten geht es mit den Sprechern, der Musikkomposition und Animation weiter. Bei all dem ist aber auch das Unternehmen selbst gefragt. Die WIKA-Kollegen haben ordentlich mitorganisiert. So ist beim Dreh dann alles reibungslos gelaufen. Eine Filmproduktion hat viel mit Liebe fürs Detail zu tun. Und macht genau deshalb sehr viel Spaß!

I.M.: Gab es neben dem Spaß auch schwierige Herausforderungen?

C.L.: Bei einem Corporate Film steht man vor der Aufgabe, alle Inhalte, die das Unternehmen über sich zu erzählen hat, auf wenige Minuten zu komprimieren, ohne etwas Wichtiges wegzulassen. Oder den Zuschauer zu langweilen. Das ist eine wahre Kunst und ist im Entstehungsprozess eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.

Spannend wurde es außerdem, als wir erfuhren, dass unserem jungen Protagonisten ein paar Tage vor Drehtag die vorderen Milchzähne ausgefallen sind. Das hatten wir so nicht im Drehbuch stehen! Aber kein Problem: Nach einem kurzfristigen Besuch beim Zahnarzt grinste unser Nachwuchsschauspieler frech mit neuen Zähnen in die Kamera.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Personen, die maßgeblich zum Erfolg der Produktion beigetragen haben.

Das Produktionsteam:

Christian Laurin: Produzent
Tobias Hurrle: Idee/Konzeption
Cornelia Gossler: Konzeption
Sebastian Metzger: Regie, Schnitt, Sounddesign
Hannes Staudt: Kamera
Daniel Zinnöcker: Autor/Text
Matthias Schröder: Tonassistent
Benjamin Schmid: Licht
Tanja Akbuga: Hair & Makeup
Florian Windbacher: Grafikdesign
Isabelle Kowacki: Grafikdesign
Martin Radtke: Grafikdesign/Animation
Emanuel Grammenos: Musikkomposition



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