# 07. Oktober 2013

Fotowettbewerb schlägt Brücke zwischen Kultur und Social Media

  • Patricia Kiefer – Regentanz
  • Platz 2 - Federico Barone – Heilbronn macht Dampf!
  • Platz 3 - Evelin Schwab – Der Gaffenberg-Engel
  • Platz 4 - Paul Bering – Big City Life

Passender hätte die Stimmung wohl kaum sein können – Heilbronn grau in grau. Für Andreas Feininger hätte die Stadt an diesem nebligen Sonntagnachmittag die perfekte Kulisse für seine typischen schwarz-weiß Fotografien geboten. Nach drei Monaten endete die Ausstellung „Andreas Feininger – Keep it simple“ in der Kunsthalle Vogelmann am Sonntag mit der Preisverleihung des Fotowettbewerbs „Zeig‘ uns Heilbronn durch die Augen von Feininger“.

Patricia Kiefer - Regentanz
Patricia Kiefer mit ihrem Siegerbild “Regentanz”

Zusammen mit den Städtischen Museen Heilbronn und INDECA, rief Lingner Consulting New Media den Fotowettbewerb ins Leben und es gelang, gemeinsam eine Brücke zwischen Kunst und Social Media zu bauen. Das dies bestens funktioniert, zeigen über 200 hochgeladene Heilbronner Motive im Feininger-Look, für die per Facebook abgestimmt werden konnte sowie über 20.000 Besucher, die die Website www.foto-kunsthalle.de im Abstimmungszeitraum besuchten.

 
 

Per Facebook in die Kunsthalle

Im Anschluss an die Online-Abstimmung waren die 15 Bilder mit den meisten Stimmen in der Kunsthalle Vogelmann zu sehen. Dort hatten Besucher die Möglichkeit, klassisch per Stimmzettel für die fünf besten Motive abzustimmen. Eine Fachjury wählte daraus schließlich das Siegerbild. Mehrere hundert Besucher waren anwesend, als zwischen Exponaten des berühmten Künstlers Feininger, die Favoritenbilder vorgestellt und prämiert wurden. Besonders freuen kann sich Patricia Kiefer. Das Bild der Hobby-Fotografin mit dem Titel „Regentanz“ kürte die Jury zum Siegerbild. Da lässt es sich auch verkraften, dass die Schülerin ihr Bild nicht mit nach Hause nehmen darf – es wird im Wert von 250 € für die Sammlung des Museums angekauft.

v.l. Adrian Lamm, Dr. Marc Gundel
v.l. Adrian Lamm, Dr. Marc Gundel

Doch auch die Fotografen der Top 15 gingen nicht leer aus: Sie konnten ihr Bild als hochwertigen Acrylglasdruck mit nach Hause nehmen. Den Sonderpreis, ein Amazon Kindle E-Reader, gestiftet von der Kreissparkasse Heilbronn, erhielt Heiner Dörner. Mit seiner Fotografie „Hochregallager Leitz“ erfüllte er den künstlerischen Anspruch und überzeugte dadurch die Jury. Dass Heilbronn nicht nur durch Heilbronner Augen gesehen wurde, beweist Adrian Lamm. Für sein Bild „All ways lead to Heilbronn“ reiste er sogar zwei Mal extra aus Hessen in die Käthchenstadt: Ein Mal, um es aufzunehmen und ein Mal, um an der Preisverleihung teilzunehmen.

Top 5 & Sonderpreis

Platz 1: Patricia Kiefer – Regentanz

Platz 2: Federico Barone – Heilbronn macht Dampf!

Platz 3: Evelin Schwab – Der Gaffenberg-Engel

Platz 4: Paul Bering – Big City Life

Platz 5: Adrian Lamm – All ways lead to Heilbronn

Sonderpreis: Heiner Dörner – Hochregallager Leitz

 

Überdurchschnittliche Besucherzahlen

Für den Leiter der Städtischen Museen Heilbronn, Dr. Marc Gundel, fällt die Resonanz der Ausstellung und des Foto-Wettbewerbs durchweg positiv aus. Über 5.000 Besucher kann die dreimonatige Fotoausstellung verzeichnen. „Das sind knapp 2.000 Besucher mehr, als normalerweise üblich ist.“, freut sich Gundel. Damit ist die Feininger-Ausstellung die am besten besuchte Foto-Ausstellung der Kunsthalle Vogelmann. Katharina Scheinpflug, wissenschaftliche Volontärin bei den Städtischen Museen Heilbronn, schätzt, dass weit über 500 der Besucher durch den Fotowettbewerb auf die Ausstellung aufmerksam geworden sind.

v.l. Dr. Marc Gundel, Katharina Scheinpflug
v.l. Dr. Marc Gundel, Katharina Scheinpflug

Dass vermehrt ein junges Publikum die Ausstellung besuchte und am Wettbewerb partizipierte, führt Lingner Consulting New Media auf den gemeinsam konzipierten und optimal kombinierten Online-Mechanismus zurück. Facebook und Co. sind die passenden Mittel, um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Für Lingner Consulting New Media und INDECA als Vertreter der digitalen und kreativen Wirtschaft ist das Projekt ein beispielhafter Erfolg, der zeigt, dass sich Kultur und digitale Medien optimal ergänzen können. Mehr Informationen zum Wettbewerb und zum Abstimm-Mechanismus.



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