# 18. August 2015

Zurück bei LINGNER.COM: Nele Gossler als Beraterin und Change Managerin wieder im Team

 

Es hat sich manches verändert für unsere Kollegin Nele Gossler – bei vielen noch bekannt als Nele Kirk – die nach einem Jahr Elternzeit seit Juli wieder Mitglied im LINGNER.COM-Team ist: ein neuer Nachname, ein neues Arbeitsmodell – und ein neuer, zusätzlicher Aufgabenbereich. Denn ihre Auszeit hat sie zur beruflichen Weiterentwicklung genutzt und eine berufsbegleitende Fortbildung zur Prozessbegleitung in Organisationen (Change Management) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg absolviert. Wie Nele Gossler (N.G.) ihre neu erworbenen Qualifikationen bei LINGNER.COM einbringt, erzählt sie im Interview mit Isabelle Müller (I.M.).

I.M.: Wie sieht dein heutiger Aufgabenbereich bei LINGNER.COM aus und wie hat sich dieser gewandelt?

N.G.: Ich habe vor meiner Elternzeit Employer Branding Projekte geleitet und Social Media Strategien entwickelt. An manche Projekte kann ich jetzt erfreulicherweise anknüpfen, neue sind aber auch hinzugekommen. Ich kümmere mich zudem um die Optimierung von internen Prozessen in der Agentur. Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen, eine Veränderung, die neue Prozesse erfordert.

Meine Kompetenz in der Begleitung von Veränderungsprozessen kann ich aber auch sehr gut in unsere Kundenbeziehungen einbringen. Unsere Zusammenarbeit an digitalen Projekten bringen Veränderungen im Unternehmen mit sich, Stichwort digitale Transformation. Hier kann ich Unternehmen nun gezielter beraten, wie man diese Prozesse strukturieren und umsetzen sollte.

I.M.: Du hast es gerade angesprochen – viele Unternehmen stehen im Zuge der digitalen Transformation vor großen Herausforderungen. Inwiefern kann ein Change Manager Unternehmen hier unterstützen?

N.G.:  Die digitale Transformation ist eine unaufhaltsame Entwicklung, die Veränderung auf vielen Ebenen mit sich bringt. Ein Prozessbegleiter mit dem notwendigen digitalen Know-how ist dabei aus meiner Sicht unverzichtbar. Denn er kann einordnen was digitale Transformation für das jeweilige Unternehmen bedeutet und wie bestehende Arbeitsprozesse in die digitale Welt übersetzt werden. Dazu gehört auch, sich mögliche Widerstände bewusst zu machen, alle zu beteiligen und rechtzeitig in den Veränderungsprozess zu integrieren: Führungskräfte, Mitarbeiter, Anwender, Kunden oder Geschäftspartner. Transparenz durch Kommunikation ist dabei ein wichtiger Schlüssel. Als Change Managerin und Prozessbegleiterin kann ich entsprechende Projekte moderieren sowie methodisch und zielführend zur Seite stehen.

Zurück bei LINGNER.COM: Nele Gossler als Beraterin und Change Managerin wieder im Team

I.M.: Welche Fähigkeiten braucht es für diesen speziellen Aufgabenbereich?

N.G.: Ich habe mich viel mit dem systemischen Vorgehen in der Beratungspraxis auseinandergesetzt und mit der Frage, wie man Mitarbeiter an Veränderungsprozessen beteiligt. Hierfür habe ich mir eine hohe Methodenkompetenz angeeignet. Die ist für die Planung der Prozesse wichtig, aber auch hilfreich, damit ich in der Moderation von Workshops etc. flexibel auf Situationen reagieren kann. Natürlich sind meine bisherigen Erfahrungen als Beraterin und Trainerin dabei essentiell.

I.M.: Das klingt sehr abstrakt – was bedeutet das für dich als interne Prozessbegleiterin hier in der Agentur konkret?

N.G.: Hier versuche ich, ein offenes Ohr nach innen zu haben – ich höre genau hin, beobachte die Strukturen und Abläufe im Gesamten. Auch dabei greife ich auf Methoden aus der systemischen Organisationsentwicklung zurück. Eine möglichst ganzheitliche Analyse der Situation ist für mich persönlich wichtig, da ich als interne Prozessbegleiterin ja selbst Teil des Systems bin. Konkret bedeutet das, dass ich Situationen bewusst aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, mir sozusagen verschiedene Brillen aufsetzen und meine eigene Rolle reflektieren muss. Erst dann kann ich Impulse für Veränderungen setzen. Was die persönlichen Fähigkeiten angeht, sollte man aus meiner Sicht Zusammenhänge schnell erfassen und auf den Punkt bringen können. Und sich auch mal trauen, Dinge anzusprechen, die andere nicht ansprechen.

I.M.: Wie fühlt sich der Wiedereinstieg nach einem Jahr für dich an? 

N.G.: Ich habe in der Elternzeit weiterhin an einem Projekt gearbeitet und darüber den Kontakt zu den Kollegen gehalten. Wieder hier zu sein, fühlt sich daher gar nicht so sehr anders an. Ungewohnt ist eher, dass ich nicht mehr alles mitbekomme, was mein Sohn täglich lernt und erlebt. Es ist für mich also kein großer Bruch, was aber auch daran liegt, dass LINGNER.COM es mir ermöglicht, halbtags und vier Tage pro Woche im Home-Office zu arbeiten. Ich kann meine Zeit flexibel einteilen, das ist toll und meiner Meinung nach wirklich etwas Besonderes! Aber ich kann natürlich auch weiterhin Kundentermine vor Ort wahrnehmen und externe Workshops leiten.

Ich freue mich jetzt darauf, meine Kunden wiederzusehen, die neu hinzugekommenen Kollegen kennenzulernen und vor allem mitzuerleben, wie wir uns als Agentur gemeinsam weiterentwickeln.



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