WebTV: Geldmaschine für Festspielbetreiber?

Ist WebTV nur etwas für die junge, hippe, kom­mu­ni­ka­tive, coole Web 2.0-Generation?

Spä­tes­tens seit Bay­reuth wis­sen wir: WebTV wird zum All­tags­ge­schäft. Zum unver­zicht­ba­ren Bestand­teil von inno­va­ti­vem Mar­ke­ting. Wer über den jüngs­ten WebTV Coup der Bay­reu­ther liest, kommt nicht umhin, der oft geschol­te­nen Fest­spiel­lei­tung ein auf­rich­ti­ges „Cha­peau“ zuzurufen.

Schließ­lich stream­ten die geschäfts­tüch­tige Opern­pro­fis die dies­jäh­rige Auf­füh­rung kur­zer Hand im Inter­net. „Die Reso­nanz war sehr gut“, erklärte dazu Alex­an­der Busche, Pres­se­spre­cher der BF Medien. Es gab welt­weit Buchun­gen, „das Ange­bot sei den Erwar­tun­gen ent­spre­chend ange­nom­men wor­den“, und das zu Ticket­prei­sen von 49 Euro. (Quelle: http://www.websehen.net/2008/07/28/festspiele-mit-web-tv-nutzung-zufrieden/).

Blei­ben Fra­gen: Lohnt sich Strea­ming auch dann, wenn das Event mal eine Num­mer klei­ner daher­kommt? Oder wer­den Live-Übertragungen im Web ein­fach maß­los überschätzt?

Mei­nung ist gefragt – gerne auch Ihre!

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