Rundgang durch die Villa Mertz

Mit Beginn des Jah­res hat Ling­ner Con­sul­ting New Media die Villa Mertz aus Ihrem Dorn­rös­chen­schlaf erweckt. Die 1811 gebaute Villa im klas­si­zis­ti­schen Stil diente einst den Besit­zern der Essig­fa­brik Rund − der ältes­ten Manu­fak­tur Nord­würt­tem­bergs − als Wohnsitz.

In einem Inter­view mit dem Besit­zer Dr. Chris­tian Mertz haben wir span­nende Ver­bin­dun­gen und Kon­traste zwi­schen Geschichte und Moderne ent­de­cken können.

Aus alten Zei­ten – Rund­gang durch die Villa Mertz

Das ursprüng­li­che Gebäude wurde 1944 lau Mertz durch eine Spreng­bombe fast voll­stän­dig zer­stört. Dar­auf­hin wurde in jah­re­lan­ger Arbeit und in ver­ein­fach­ter Form  das Gebäude rekon­stru­iert und nach rund 16 Jah­ren har­ter Arbeit mit viel Liebe zum Detail schließ­lich fertiggestellt.

Fotos: Villa Mertz Außen­an­sicht frü­her und heute

In die­ser Zeit rich­te­ten sich meine Tante Huberta und mein Onkel Julius Mertz eine bis heute intakte Woh­nung im Kel­ler­ge­schoss ein. Das erklärt auch die vie­len Bäder im Keller.“

Die Villa hatte ursprüng­lich ein Stock­werk mehr, auf das man dann jedoch beim Wie­der­auf­bau ver­zich­tet hat. Der Bal­kon zur Neckar­seite gehörte ursprüng­lich noch mit zum Zim­mer, in dem heute das Büro von Herrn Ling­ner ist. Hier fan­den frü­her ganz beson­dere Tref­fen statt:

Ein Mal in der Woche hat­ten wir „Schla­raf­fen­nach­mit­tag“, da durf­ten wir Kin­der zum Tee trin­ken und Mario­net­ten­spie­len her kom­men. Daran habe ich sehr schöne Erinnerungen.“

Auf der gegen­über­lie­gen­den Seite, mit Blick auf den Park, war ursprüng­lich das Früh­stücks­zim­mer. Heute toben sich darin die Gra­fi­ker aus und genie­ßen den phan­tas­ti­schen Ausblick.

Fotos: Altes Her­ren­zim­mer frü­her und Kamin­zim­mer heute

Das alte „Her­ren­zim­mer“ mit dem gro­ßen Kamin im Erd­ge­schoss war schon in der Ver­gan­gen­heit ein Ort für Aus­tausch und Kom­mu­ni­ka­tion. Heute wer­den dort Pro­jekt­pläne geschmie­det und Zukunfts­the­men dis­ku­tiert. Denn der Raum wird nicht nur für Bespre­chun­gen mit Kun­den und Part­nern genutzt, son­dern ist auch Ver­an­stal­tungs­raum der Ling­ner Akademie.

Der Götz von Ber­li­chin­gen und die Kommunikation

Eine Ver­bin­dung zwi­schen der Agen­tur und der Villa Mertz ist der „Götz von Ber­li­chin­gen“. Die Villa Mertz liegt gleich neben dem Göt­zen­turm und in der alten Wir­kungs­stätte des Götz, in Jagst­hau­sen, hat sich die Agen­tur zu dem ent­wi­ckelt, was sie heute ist: Die Agen­tur für Zukunftskommunikation.

Im Kel­ler der Villa lie­gen Götz und Kom­mu­ni­ka­tion eben­falls nah bei­ein­an­der. Die alte Bar ist bestückt mit Flie­sen aus nah und fern, ein rich­ti­ger Schatz:

Mein Onkel hat sich von über­all her hand­be­malte Flie­sen mit­brin­gen las­sen. Unter ande­rem ist dort auch die alte Göt­zen­burg aus Jagst­hau­sen ver­tre­ten, aber auch viele andere kleine Kunst­werke, die zum Teil sogar in den Bereich Kom­mu­ni­ka­tion gehen. Kom­mu­ni­ka­tion wie Sie frü­her eben „modern“ war. z.B. die Fliese mit dem Tele­fon, oder das sich unter­hal­tende Paar, ste­chen mir da expli­zit ins Auge.“

Fotos: Flie­sen an der Bar im Kel­ler der Villa Mertz

Alt küsst Moderne

Kom­mu­ni­ka­tion ist auf vie­ler­lei Weise mög­lich. “Hier war vor vie­len Jah­ren ein Ort für regen Aus­tausch und Kom­mu­ni­ka­tion” berich­tet Herr Mertz, der Besit­zer der Villa. “Die Zei­ten ändern sich eben. Und so auch die tech­ni­schen Mit­tel und Bege­ben­hei­ten Kom­mu­ni­ka­tion auf andere Weise zu prak­ti­zie­ren. Aber darin ken­nen Sie Sich ja bes­tens aus, dafür ist Ling­ner Con­sul­ting ja bekannt” meint Herr Mertz.

Wie sagt Ihr Chef, Herr Ling­ner, immer so schön: Alt küsst Moderne. Ich finde das trifft es ganz beson­ders schön. Genauso ist es näm­lich tat­säch­lich, Kom­mu­ni­ka­tion auf dem neus­ten Stand der Tech­nik in unse­ren geschichts­träch­ti­gen alten Gemäu­ern. Etwas Pas­sen­de­res könnte ich mir gar nicht vorstellen.“

 

Die Zitate stam­men von Herrn Dr. Chris­tian Mertz aus einem Inter­view, das Ling­ner Con­sul­ting mit ihm führte. Herz­li­chen Dank an Herrn Dr. Mertz für seine Offen­heit und sein Vertrauen!

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