Piratensender Powerplay und das Social Web

Thomas Gottschalk und Mike Krüger in "Piratensender Powerplay"

Bild­quelle: www.filmstarts.de

Die “Superna­sen” Tho­mas Gott­schalk und Mike Krü­ger neh­men im Kla­mauk Block­bus­ter “Pira­ten­sen­der Power­play” das Heft in die Hand. Unzu­frie­den mit den eta­blier­ten Radio­sen­der sen­de­ten sie aus einen Wohn­mo­bil ihr eige­nes alter­na­ti­ves Radio­pro­gramm, stets ver­folgt vom BR Unter­hal­tungs­chef Dr. Müller-Hammeldorf — Revo­lu­tio­när in einer Zeit in der Pri­vate Radio­sen­der noch ver­bo­ten waren, und der Pod­cast nocht nicht erfunden.

Das Jahr? 1982. (Erst 1984  wur­den pri­vate Sen­de­an­stal­ten jedoch selbst­ver­ständ­lich nur mit staatl. Lizenz zugelassen)

Heute ist das für uns natür­lich eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Jeder der will kann zum Sen­der wer­den. Brechts Radio Theo­rie wur­der von der Uto­pie zur Wirk­lich­keit. Die Revo­lu­tion die Pod­casts, Blogs oder Platt­for­men wie 1000MIKES.com ver­kör­pern wird nur in der Rück­schau erkenn­bar. Auch wenn die Superna­sen Revo­luz­zer sich am Ende von Dr. Mül­ler Ham­mel­dorf doch zur Fest­an­stel­lung bei Bay­ri­schen Rund­funk über­re­den lie­ßen — Jeder Pod­cas­ter ist eigent­lich ein revo­lu­tio­nä­rer Piratensender…

Heut­zu­tage gibts ja auch wie­der Pira­ten. Die wol­len aber nicht zum Bay­ri­schen Rund­funk son­dern gleich in den Bundestag.

Man darf gespannt sein…

Keine Kommentare zum Artikel

Ihr Kommentar

 
 
 
 
*