Tipps zum erfolgreichen Twittern

1. Gene­rie­ren Sie span­nen­den und inter­es­san­ten Inhalt

Twit­ter ist ein­fach, aber in Unter­neh­men sollte man eine inhalt­li­che Stra­te­gie ver­fol­gen - mög­li­che Emp­feh­lun­gen sind:

  • nach vor­ge­ge­be­nen Richt­li­nien soll­ten für die Ziel­gruppe span­nende und rele­vante The­men behan­delt wer­den. Für poten­ti­elle Fol­lo­wer muß ersicht­lich sein, dass die Tweets inhalt­lich wert­voll und loh­nens­wert sind.
  • Prä­sen­tie­ren Sie in Tweets nicht nur ein­fa­che Links, son­dern fin­den Sie eine span­nende Einleitung
  • Pla­nen Sie Zeit zwi­schen ein­zel­nen Tweets ein (ca. 15min), da nie­mand es mag, in sei­nen Account nur die Mel­dun­gen einer Per­son zu sehen. Außer­dem kön­nen bei einer höhe­ren Fre­quenz Mel­dun­gen leicht untergehen
  • Beschrän­ken Sie Tweets auf 120 Zei­chen, so kön­nen diese leich­ter ret­wee­ted werden
  • Erleich­tern Sie die Suche mit hin­ter­leg­ten Suchbegriffen

2. Beach­ten Sie: Social Media: Zuhö­ren und Teilnehmen

  • Benut­zen Sie Tools, um zu ver­fol­gen, was über Sie und Ihre Marke gespro­chen wird
  • Suchen Sie nach für Sie rele­van­ten The­men in Twitter
  • Wenn Ihre Marke posi­tiv erwähnt wurde, ret­wee­ten Sie die Nach­richt und ver­fol­gen Sie die Per­son, die Sie erwähnt hat
  • Ver­fol­gen Sie auch die Nen­nung Ihres Twitter-Accounts
  • Erzeu­gen Sie Glaub­wür­dig­keit und Mehr­wert, indem Sie für Ihre Fol­lo­wer rele­vante The­men retweeten
  • Wenn Ihre Marke nega­tiv erwähnt wird, haben Sie zwei Mög­lich­kei­ten, dar­auf zu rea­gie­ren: ent­we­der zu ant­wor­ten oder dies zu igno­rie­ren. Beden­ken Sie, dass bei einer Ant­wort, diese weite Kreise zieht. Auf Kon­fron­ta­tion zu gehen, ist meis­tens schlecht. Ver­su­chen Sie in die­sem Fall direkt Kon­takt auf­zu­neh­men und über Direkt Mes­sa­ging die Dis­kus­sion weiterzuführen.

3. Bil­den Sie ein Netzwerk

Ohne Netz­werk errei­chen Sie nichts, auch kei­nen ROI. Das Netz­werk bil­det sich nicht von alleine, Sie müs­sen dafür arbei­ten. Die gute Nach­richt: mit Twit­ter ist dies rel. einfach.

  • Star­ten Sie mit Ihren eige­nen Ange­stell­ten und Part­nern. Tei­len Sie Ihren Twitter-Account mit und bit­ten Sie zu folgen.
  • Inden­ti­fi­zie­ren Sie die 50 ein­fluss­reichs­ten Twit­te­rer ihrer Bran­che - diese kön­nen Ihre Marke und deren Glaub­wür­dig­keit stär­ken. Hilfs­mit­tel kön­nen sein: www.TweepSearch.com, www.MrTweet.com and www.Twollow.com .
  • Ver­fol­gen Sie eben­falls Leute, die die­sen Vor­rei­tern folgen.
  • Ver­brei­ten Sie einen Link zu Ihrem Twitter-Account in all Ihrer Korrespondenz.
  • Ver­su­chen Sie ein gutes Ver­hält­nis zwi­schen Following/Follower zu erhal­ten. Kon­trol­lie­ren Sie von Zeit zu Zeit, wem Sie fol­gen, der Ihnen nicht folgt (http://www.friendorfollow.com). Bei jedem, der Ihnen nicht folgt, haben Sie 2 Mög­lich­kei­ten: das Fol­lo­wing ganz zu stop­pen oder einen zwei­ten Ver­sucht zu star­ten: unfol­lo­wing die­ser Per­son und dann erneut zu fol­lo­wing zu wählen.


4. Haben Sie meh­rere Accounts (beruflich/privat) beach­ten Sie fol­gen­des: twit­tern Sie nie­mals den iden­ti­schen Inhalt auf bei­den Account, auch ein RT ist schlechte Pra­xis.
Noch einige geläu­fige Feh­ler, die es zu ver­mei­den gilt:

  • Erzäh­len Sie nicht nur von sich: Twit­ter ist keine Ein­bahn­straße, son­dern zuhö­ren und teilnehmen
  • Ver­wen­den Sie Twit­ter nur aus­nahms­weise für Ihre Pres­se­mel­dun­gen - Hier fehlt ein­deu­tig der inter­ak­tive Bezug und Sie wer­den Ihre Fol­lo­wer mit der Zeit langweilen.
  • Inhalt: Ver­su­chen Sie immer Links auf Videos, Arti­kel und andere Medien zu inte­grie­ren, die Ihre Fol­lo­wer interessieren.
  • Machen Sie es Ihren Fol­lo­wern ein­fach: Lei­ten Sie Ihre Links prä­gnant und kurz ein.
  • Ver­brei­ten Sie nie­mals ver­trau­li­che oder sen­si­ble Infor­ma­tio­nen (der Mit­be­wer­ber hört sehr wahr­schein­lich mit!)
  • Äußern Sie sich nicht kri­tisch über Wettbewerber

Die Anre­gung zu die­sem Arti­kel fand ich bei “Best and Worst Prac­tices Social Media Mar­ke­ting” von Lee Odden vom 12.02.2009

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