Drei Fragen an Kameramann Chris

Warum stehst Du lie­ber hin­ter als vor der Kamera?

Wie kommst Du zu der Annahme? Ich stehe genauso gerne auch vor der Kamera. Letzt­lich gehö­ren eben auch beide Sei­ten zu mei­nem Job. Und mich reizt bei­des.
Hin­ter der Kamera, egal in wel­cher Funk­tion, macht es mir die größte Freude zu sehen, wie sich die Prot­ago­nis­ten VOR der Kamera prä­sen­tie­ren und sich das Pro­jekt ent­wi­ckelt. Auch die Mög­lich­keit, krea­tiv zu sein und es selbst in der Hand zu haben, wie das fer­tige Pro­dukt aus­se­hen soll, ist ein Privileg.

Was war Deine per­sön­li­che Her­aus­for­de­rung beim Dreh des “insze­nier­ten
Relaunch”
?

Die per­sön­li­che Her­aus­for­de­rung war eigent­lich die Zeit vor dem eigent­li­chen Dreh auf der Bühne. Es pas­siert viel im Vor­feld und es ist nicht so, dass man mit der Kamera ein­fach „drauf­hal­ten“ kann. Da der Zeit­plan, wie es bei sol­chen Pro­duk­tio­nen immer zu sein scheint, sehr eng war, war die Vor­be­rei­tungs­phase für den Dreh rela­tiv kurz. Das Dreh­buch wurde geschrie­ben, die ein­zel­nen Ein­stel­lun­gen wur­den fest­ge­legt und der Dreh­plan musste von zwei Dreh­ta­gen auf einen Dreh­tag redu­ziert wer­den. Anspan­nung ist da schon zu spü­ren gewe­sen, aber ich denke immer, guter Stress bringt gute Ergeb­nisse. Und nach­dem die Vor­be­rei­tun­gen erfolg­reich und pünkt­lich abge­schlos­sen wur­den, war der Dreh auf der Bühne des Götz von Ber­li­chin­gen die Krö­nung. Eine Dreh­nacht, die mir per­sön­lich sehr viel Freude berei­tete, beson­ders die Zusam­men­ar­beit mit dem Inten­dan­ten und Regis­seur der Burgfestspiele-Jagsthausen, Heinz Kreidl, sowie dem pro­fes­sio­nel­len Tech­nik­team mit Lobo und Uli.

Was moti­vierte Dich beim Dreh die Nacht zu vergessen?

Da ich von Haus aus ein Nacht­mensch bin und auch pri­vat lie­ber in den Abend­stun­den arbeite, wenn es der Tag denn zulässt, war es für mich ein Leich­tes bis spät in die Nacht zu dre­hen. Auch wenn ich gerne etwas län­ger auf­bleibe, haben mich das ganze Pro­jekt und die Sze­ne­rie auf der Bühne noch wei­ter moti­viert. Es war beein­dru­ckend wie das Team zusam­men­ge­ar­bei­tet hat, und das trotz der spä­ten Stunde. Und man hat wäh­rend­des­sen schon gemerkt, dass das, was am Ende dabei her­aus­kommt, wirk­lich gut sein würde. Die Nacht konnte ich wäh­rend dem Dreh leicht ver­ges­sen, doch werde ich die Nacht nie ver­ges­sen können.

Vie­len Dank an alle die dabei waren, ihr wart spitze!

» Trai­ler insze­nier­ter Relaunch

--

Kurze Vorstellungsrunde:

Ich heiße Chris­tian Lau­rin und bin gebür­ti­ger Schwabe aus Stutt­gart. Seit mehr als 3 Jah­ren lebe ich nun aber in Kün­zel­sau, einem ver­träum­ten, aber ganz und gar nicht ver­schla­fe­nen Städt­chen im Hohen­lo­hi­schen. Hier fing ich an mein Stu­dium namens Medi­en­ma­nage­ment auf­zu­neh­men und mich inten­siv mit allen Medien zu beschäf­ti­gen, ins­be­son­dere den neuen Medien (wie lange das Inter­net wohl noch als neues Medium gilt?). Schnell fing ich an selbst aktiv tätig zu wer­den. Mein oder bes­ser gesagt unser pri­va­tes Blog www.dreiair.de , war mein Ein­stieg in die digi­tale Welt. Es wur­den unzäh­lige Arti­kel ver­fasst, Filme und Clips pro­du­ziert und Aktio­nen ins Leben geru­fen, auf die ich heute stolz bin.

1 Kommentar zum Artikel

  1. Showpraktikant sagt:

    Schön zu sehen, wie sprach­be­gabt doch der Kame­ra­mann auch zusätz­lich noch ist! Ins­be­son­dere der vor­letzte Satz des Interviews…herrlich!

Ihr Kommentar

 
 
 
 
*