Warum stehst Du lieber hinter als vor der Kamera?
Wie kommst Du zu der Annahme? Ich stehe genauso gerne auch vor der Kamera. Letztlich gehören eben auch beide Seiten zu meinem Job. Und mich reizt beides.
Hinter der Kamera, egal in welcher Funktion, macht es mir die größte Freude zu sehen, wie sich die Protagonisten VOR der Kamera präsentieren und sich das Projekt entwickelt. Auch die Möglichkeit, kreativ zu sein und es selbst in der Hand zu haben, wie das fertige Produkt aussehen soll, ist ein Privileg.
Was war Deine persönliche Herausforderung beim Dreh des “inszenierten
Relaunch”?
Die persönliche Herausforderung war eigentlich die Zeit vor dem eigentlichen Dreh auf der Bühne. Es passiert viel im Vorfeld und es ist nicht so, dass man mit der Kamera einfach „draufhalten“ kann. Da der Zeitplan, wie es bei solchen Produktionen immer zu sein scheint, sehr eng war, war die Vorbereitungsphase für den Dreh relativ kurz. Das Drehbuch wurde geschrieben, die einzelnen Einstellungen wurden festgelegt und der Drehplan musste von zwei Drehtagen auf einen Drehtag reduziert werden. Anspannung ist da schon zu spüren gewesen, aber ich denke immer, guter Stress bringt gute Ergebnisse. Und nachdem die Vorbereitungen erfolgreich und pünktlich abgeschlossen wurden, war der Dreh auf der Bühne des Götz von Berlichingen die Krönung. Eine Drehnacht, die mir persönlich sehr viel Freude bereitete, besonders die Zusammenarbeit mit dem Intendanten und Regisseur der Burgfestspiele-Jagsthausen, Heinz Kreidl, sowie dem professionellen Technikteam mit Lobo und Uli.
Was motivierte Dich beim Dreh die Nacht zu vergessen?
Da ich von Haus aus ein Nachtmensch bin und auch privat lieber in den Abendstunden arbeite, wenn es der Tag denn zulässt, war es für mich ein Leichtes bis spät in die Nacht zu drehen. Auch wenn ich gerne etwas länger aufbleibe, haben mich das ganze Projekt und die Szenerie auf der Bühne noch weiter motiviert. Es war beeindruckend wie das Team zusammengearbeitet hat, und das trotz der späten Stunde. Und man hat währenddessen schon gemerkt, dass das, was am Ende dabei herauskommt, wirklich gut sein würde. Die Nacht konnte ich während dem Dreh leicht vergessen, doch werde ich die Nacht nie vergessen können.
Vielen Dank an alle die dabei waren, ihr wart spitze!
» Trailer inszenierter Relaunch
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Kurze Vorstellungsrunde:
Ich heiße Christian Laurin und bin gebürtiger Schwabe aus Stuttgart. Seit mehr als 3 Jahren lebe ich nun aber in Künzelsau, einem verträumten, aber ganz und gar nicht verschlafenen Städtchen im Hohenlohischen. Hier fing ich an mein Studium namens Medienmanagement aufzunehmen und mich intensiv mit allen Medien zu beschäftigen, insbesondere den neuen Medien (wie lange das Internet wohl noch als neues Medium gilt?). Schnell fing ich an selbst aktiv tätig zu werden. Mein oder besser gesagt unser privates Blog www.dreiair.de , war mein Einstieg in die digitale Welt. Es wurden unzählige Artikel verfasst, Filme und Clips produziert und Aktionen ins Leben gerufen, auf die ich heute stolz bin.



Schön zu sehen, wie sprachbegabt doch der Kameramann auch zusätzlich noch ist! Insbesondere der vorletzte Satz des Interviews…herrlich!