08 April 2014 LINGNER.COM

Teil 3: Facebook Marketing Apps 2014 – 5 Ideen für die Zeit nach Tabs & Newsfeed-Krise

Die Zeiten, in denen sich Facebook Seiten mit Facebook-Tabs schmückten, sind definitiv vorbei. Denn die Konversation mit den Fans findet im Newsfeed statt, nur 3% der Fans statten der Fanseite nochmal einen Besuch ab, nachdem sie diese geliked haben und auch die Apps finden kaum noch Beachtung.

Michael Kamleitner, Gründer und Geschäftsführer der Wiener Social-Software-Agentur „Die Socialisten“, weiß Abhilfe! Der Experte zeigte uns auf der AFBMC konkrete Lösungsansätze und bot Alternativen zu Tabs und Co.

AFBMC

 

#1 – Alternative = Apps als Widgets
Michael Kamleitner hat beispielsweise die Idee, Facebook-Apps als Widgets in einen WordPress-Blog zu integrieren. Umgesetzt wurde die Idee von den Wiener Linien über die Kampagne „Rücksicht hat Vorrang“. Eine ausführlichen Bericht hierzu findet ihr hier.

#2 – App Notifications
Eine weitere gute Möglichkeit, wie die Relevanz von Apps gesteigert werden kann, ist der Einsatz von Notifications. Auch Facebook-Apps können mit Notifications ausgestattet werden. Apps sollten hierfür aber mittel- bis langfristig eingesetzt und konzipiert werden und nicht nur für kurze Kampagnen. Ziel ist es die User über Notifications zu reaktivieren und dadurch das Engagement zu steigern.

#3 – User Postings
Weitere Ansatzpunkt für die App-Konzeption im Umfeld von Facebook: User-Postings nicht in den News-Feed, sondern auf die Seite des Betreibers zu posten. Diese Umsetzung erhöht nach Aussage von Michael die Reichweite und Facebook-Interaktion der eigenen Seite. Er hat hiermit sehr gute Erfahrungen gemacht.

#4 – Hashtag Kampagnen
Ein Thema war auch die Multi-Channel-Herausforderung. Was steckt dahinter?
Generell die Herausforderung, Kampagnen über verschiedene Social Media Kanäle spielen zu müssen und diese an einem zentralen Ort ausspielen zu können. Hashtags bieten hier ein gute Möglichkeit Inhalte aus verschiedenen Social Media Plattformen an einer Stelle zu bündeln. Allerdings erfordert der Einsatz von Hashtags auch die Kommunikation bzw. Bewerbung dieser. Michaels Beispiel hierzu war der #pizzaburger.

#5 – Advertising für Apps
Zum Abschluss gab es noch einen Ausflug in den Bereich Facebook-Ads. Die Domain- und Open Graph Sponsored Stories werden zum 09.04 eingestellt. Michael findet es schade, da es Werbeformate sind, die nach seiner Erfahrung sehr gut funktioniert haben. Aber es gibt im Bereich der Apps neue Formate, die Call-To-Action-Elemente ermöglichen. Generell sollte bei der App-Entwicklung nicht nur die Funktion, sondern auch die Vermarktung berücksichtigt werden. Facebook bietet hier sehr gute Möglichkeiten.

 

Rainer puts it in a nutshell:
Die Anforderungen der User an Facebook-Apps sind gestiegen. Daher sollte man bei der Konzeption eher mittel- bis langfristig und kreativ hinsichtlich der Vernetzung mit anderen Medien gedacht werden. Interaktion innerhalb der App sollte berücksichtigen werden. But don’t do spammy things.

 

Alle Bilder zur Konferenz gibt es hier auf unserer Facebook-Seite.

 

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