21 März 2013 Nele Gossler

Über Nacht zur Markenbotschafterin – Meine persönliche Bierkönigin

Am Wochenende bin ich zufällig über Facebook auf einen Blogartikel von Eva Maria Karl gestoßen, in dem sie sich darüber beschwert, dass ihr Weißwurstfrühstücks-Post plötzlich politisch wird, seit sie sich zur Wahl als Bierkönigin von Bayern aufstellen ließ. Das hat mich neugierig gemacht. Ich habe mir die Kommentare auf ihrer Seite angesehen, um mir selbst ein Bild zu machen und über die Bierköniginnen-Wahl recherchiert.

Schnell stieß ich auf einen Videoaufruf zum Online-Voting, der im Namen der Krones AG veröffentlicht wurde. Eva kam mir gleich sympathisch vor. Die gute Hanni, die manche vielleicht aus unserem gesungenen Adventskalender kennen, war auch zu sehen. Natürlich habe ich sofort für Eva abgestimmt.

Bierkönigin oder Markenbotschafterin – oder beides?

Seither hat mich das Bierköniginnen-Fieber gepackt und ich verfolge schmunzelnd die Aktivitäten der Kronesen, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Eva im Online-Voting nach vorne zu bringen. Am Montag in der Agentur musste ich feststellen, dass ich damit nicht alleine bin – Ich würde behaupten: Die Lingners können sich keine bessere Bierkönigin vorstellen! Einige meiner Kollegen kennen Eva aus der Zusammenarbeit mit Krones und zählen zu ihren größten Fans, was schon viel aussagt.

Aus meiner Employer-Branding-Sicht ist Eva die perfekte Bierkönigin, weil sie mit Krones einen Arbeitgeber hat, der wie sie auch ein besonderes Verhältnis zum Bier hat. Man könnte sagen, Eva und Krones teilen eine gemeinsame Leidenschaft. Und vielleicht könnte Eva ohne Krones gar kein Bier trinken?

Als Social Media Berater kam bei uns natürlich der Verdacht auf, dass Eva sich hier neben Maxine und Birgit Hahn zur neuen Markenbotschafterin von Krones etabliert und in der Social Media Unternehmenskommunikation damit ein neues Fass aufmacht, da sie selbst hinter der Social Media Kommunikation von Krones steckt.

Interview mit meiner Bierkönigin Eva Maria Karl

Also bin ich der Sache auf den Grund gegangen und bat sie gestern um ein Interview zu ihrer Geschichte. Trotz Krankheit und Bierkönigin-Wahl-Stress  nahm sie sich gleich heute Zeit für mich. Sympathisch unkompliziert waren wir sofort beim Du und als ich Eva mit der Frage überrumpelte, ob ich unser Google+ Hangout live streamen dürfte, war ich über die Antwort überrascht:  „Probieren wir`s aus, wenn‘s scheiße ist, dann löschen wir es einfach wieder.“ Wir mussten es nicht löschen.

Im Interview verriet Eva mir wie ihr Chef zur Wahl steht, dass sie nun in der Kantine ein bekanntes Gesicht ist und warum sie schon als Kind Bier trank.

Man sollte meinen, dass die Online-Community so stark ist, dass Eva beim Voting deutlich vor ihren Konkurrentinnen liegt. Die sind aber auch nicht auf den Kopf gefallen und haben Brauereien und Gaststätten hinter sich. Zum Glück, sonst wär die Sache ja auch langweilig. Aber damit Eva trotzdem das Online-Voting gewinnt, hier auch noch der Hinweis von mir: http://www.bayrisch-bier.de/bayerische-bierkoenigin/wer-soll-bayerische-bierkoenigin-werden/voting/

Hier noch eine kleine Kostprobe von Evas Dialekt und poetischer Ader.

Für mich steht fest: Eva Maria Karl soll Bierkönigin werden!

Ihr Kommentar