29 März 2012 Alexandra Barth

Rundgang durch die Villa Mertz

Villa Mertz

Mit Beginn des Jahres hat Lingner Consulting New Media die Villa Mertz aus Ihrem Dornröschenschlaf erweckt. Die 1811 gebaute Villa im klassizistischen Stil diente einst den Besitzern der Essigfabrik Rund ? der ältesten Manufaktur Nordwürttembergs ? als Wohnsitz.

In einem Interview mit dem Besitzer Dr. Christian Mertz haben wir spannende Verbindungen und Kontraste zwischen Geschichte und Moderne entdecken können.

Aus alten Zeiten – Rundgang durch die Villa Mertz

Das ursprüngliche Gebäude wurde 1944 lau Mertz durch eine Sprengbombe fast vollständig zerstört. Daraufhin wurde in jahrelanger Arbeit und in vereinfachter Form  das Gebäude rekonstruiert und nach rund 16 Jahren harter Arbeit mit viel Liebe zum Detail schließlich fertiggestellt.

Fotos: Villa Mertz Außenansicht früher und heute

„In dieser Zeit richteten sich meine Tante Huberta und mein Onkel Julius Mertz eine bis heute intakte Wohnung im Kellergeschoss ein. Das erklärt auch die vielen Bäder im Keller.“

Die Villa hatte ursprünglich ein Stockwerk mehr, auf das man dann jedoch beim Wiederaufbau verzichtet hat. Der Balkon zur Neckarseite gehörte ursprünglich noch mit zum Zimmer, in dem heute das Büro von Herrn Lingner ist. Hier fanden früher ganz besondere Treffen statt:

„Ein Mal in der Woche hatten wir „Schlaraffennachmittag“, da durften wir Kinder zum Tee trinken und Marionettenspielen her kommen. Daran habe ich sehr schöne Erinnerungen.“

Auf der gegenüberliegenden Seite, mit Blick auf den Park, war ursprünglich das Frühstückszimmer. Heute toben sich darin die Grafiker aus und genießen den phantastischen Ausblick.

Fotos: Altes Herrenzimmer früher und Kaminzimmer heute

Das alte „Herrenzimmer“ mit dem großen Kamin im Erdgeschoss war schon in der Vergangenheit ein Ort für Austausch und Kommunikation. Heute werden dort Projektpläne geschmiedet und Zukunftsthemen diskutiert. Denn der Raum wird nicht nur für Besprechungen mit Kunden und Partnern genutzt, sondern ist auch Veranstaltungsraum der Lingner Akademie.

Der Götz von Berlichingen und die Kommunikation

Eine Verbindung zwischen der Agentur und der Villa Mertz ist der „Götz von Berlichingen“. Die Villa Mertz liegt gleich neben dem Götzenturm und in der alten Wirkungsstätte des Götz, in Jagsthausen, hat sich die Agentur zu dem entwickelt, was sie heute ist: Die Agentur für Zukunftskommunikation.

Im Keller der Villa liegen Götz und Kommunikation ebenfalls nah beieinander. Die alte Bar ist bestückt mit Fliesen aus nah und fern, ein richtiger Schatz:

„Mein Onkel hat sich von überall her handbemalte Fliesen mitbringen lassen. Unter anderem ist dort auch die alte Götzenburg aus Jagsthausen vertreten, aber auch viele andere kleine Kunstwerke, die zum Teil sogar in den Bereich Kommunikation gehen. Kommunikation wie Sie früher eben „modern“ war. z.B. die Fliese mit dem Telefon, oder das sich unterhaltende Paar, stechen mir da explizit ins Auge.“

Fotos: Fliesen an der Bar im Keller der Villa Mertz

Alt küsst Moderne

Kommunikation ist auf vielerlei Weise möglich. “Hier war vor vielen Jahren ein Ort für regen Austausch und Kommunikation” berichtet Herr Mertz, der Besitzer der Villa. “Die Zeiten ändern sich eben. Und so auch die technischen Mittel und Begebenheiten Kommunikation auf andere Weise zu praktizieren. Aber darin kennen Sie Sich ja bestens aus, dafür ist Lingner Consulting ja bekannt” meint Herr Mertz.

„Wie sagt Ihr Chef, Herr Lingner, immer so schön: Alt küsst Moderne. Ich finde das trifft es ganz besonders schön. Genauso ist es nämlich tatsächlich, Kommunikation auf dem neusten Stand der Technik in unseren geschichtsträchtigen alten Gemäuern. Etwas Passenderes könnte ich mir gar nicht vorstellen.“

 

Die Zitate stammen von Herrn Dr. Christian Mertz aus einem Interview, das Lingner Consulting mit ihm führte. Herzlichen Dank an Herrn Dr. Mertz für seine Offenheit und sein Vertrauen!

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